Führungstour: Klettersteig-Hüttentour „Dolomiten ohne Grenzen“ in den Sextener Dolomiten

Führungstour, Mehrtägige Hüttentour | Bergsteigen (Schwarze Wege ggf. Klettersteige), Klettersteig

9 Klettersteige in 4 Tagen in sensationeller, geschichtsträchtiger Landschaft

23. – 28. August (4 Tagesetappen vom 24.-27.08., Auf-/ Abstieg zur Hütte am An-/ Abreisetag jeweils 400HM/1,5h)

Es handelt sich um eine Klettersteig-Hüttentour. Während der Tour muss das eigene Gepäck (max. 40l Rucksack!) selbst getragen werden. Insgesamt werden in den 4 Tour-Tagen 9 Klettersteige, ca. 4200HM absolviert und 35km Strecke zurückgelegt. Am Anreise- und Abreisetag werden zusätzlich jeweils 400HM zum bzw. vom Refugio Berti zurückgelegt.

Die Tour erfordert sehr gute Kondition und Vorkenntnisse mit Klettersteigen, sowie Schwindelfreiheit und Trittsicherheit! Sicheres Gehen und Steigen an ausgesetzten Stellen wird unbedingt vorausgesetzt, teilweise auch in weglosem und unversichertem Gelände (Schwierigkeitsgrad I). Ein sicherer Umgang mit dem Klettersteigset, ausreichend Ausdauer für lange Klettersteige (1000HM am Stück) sowie genügend Kraft um D-Stellen auch am Ende des Klettersteigs noch meistern zu können, wird verlangt.

Während der Tagesetappen wird es christliche Inputs zu einem Thema geben. In der kleinen Gruppe wird es außerdem Raum für Gebet und persönlichen Austausch geben.

Detaillierter Tourenverlauf

Etappe 1 (24.08.)

  • Rifugio Berti – [1] Klettersteig Roghel (C/ Stelle D) – [2] Klettersteig Cengia Gabriella (B/C) – Rifugio Carducci
  • wenig frequentierte Route, da auch recht anspruchsvoll
  • 7km Strecke
  • knapp 1600HM im Aufstieg (davon 1000HM Klettersteig)
  • 1100HM im Abstieg
  • mind. 8h!

Etappe 2 (25.08.)

  • Rifugio Carducci – [3] Croda de Toni (B/ Stelle C) – [4] Alpinisteig (A/ B) – Büllejochhütte – Weg 101 (Forststrasse ab Laghi di Cengia) – Drei-Zinnen-Hütte (2405 m)
  • „Croda dei Toni“der das Rifugio Carducci mit dem Bivacco de Toni verbindet, wurde bewusst nicht als Sportklettersteig angelegt. Die Route findet den einfachsten Weg in einem spektakulären und wilden Felsgelände! Bis zur Forcella Maria befindet sich der Steig in teils brüchigem Gelände. Sobald man auf die Südseite des Zwölfers kommt wird der Fels kompakter. Spannend sind die 2 Hängebrücken jeweils am Anfang und am Ende des Steiges. Die Schlüsselstelle erwartet einen in der Mitte (Schwierigkeit C).
  • Alpinisteig: Kurzer Klettersteig nahe der Büllelejochhütte mit einer schönen Gebirgstreppe die vor 100 Jahren gebaut wurde. Der Routenverlauf erfolgt direkt über den Gratkamm
  • 10km
  • 850HM im Aufstieg
  • 700HM im Abstieg

Etappe 3 (26.08.)

  • Drei-Zinnen-Hütte (2405 m) – [5] Leiternsteig (D) – Toblinger Knoten (2607 m) – [6] Feldkurat-Hosp-Steig – Drei-Zinnen-Hütte – [7] Innerkofler-De Luca-Steig (C) –Paternkofel/ Monte Paterno – [8] Schartenweg/ Sentiero delle Forcelle (B) – Büllelejoch (2522 m) – Zsigmondihütte
  • De Luca Innerkofler-Steig (C) Abwechslungsreicher Klettersteig mit Zustieg durch eine Stollenanlage aus dem Ersten Weltkrieg (Stirnlampe unbedingt erforderlich!). Sicherlich die meist frequentierte Tour im Gebiet und daher kann es besonders im August zu „Staus“ kommen. Die Schlüsselstelle befindet sich am Steilaufschwung kurz nach der Gamsscharte und wird mit Schwierigkeit C bewertet. Dafür wird man am Paternkofel mit direktem Ausblick auf die Zinnen-Nordwände belohnt.
  • 8km
  • 600HM im im Aufstieg
  • 750HM im Abstieg

Etappe 4 (27.08.)

  • Zsigmondihütte – [9] Strada degli Alpini, 1. Teil (B) – Elferscharte – Weg 124 – Rifugio Berti
  • Alpinisteig: Der wohl berühmteste Klettersteig in den Dolomiten! Zum Großteil handelt es bei diesem Steig mehr um eine anspruchsvolle Bergtour auf ehemaligen Kriegssteigen, als um einen Klettersteig. Es ist schmaler Steig, der sich auf einem Band entlangschlängelt, fast immer auf der selben Höhe. Von den Alpinis wurde er während des 1. Weltkrieges mitten in die Wand gehauen. An einzelnen Stellen ist er versichert und bereitet insgesamt wenig Probleme aber spektakuläre Ausblicke und Perspektiven. Der erste Teil der Route ist technisch sehr einfach und die schwierigen Passagen sind mit Stahlseil gut gesichert.
  • 10km
  • 950 HM im Aufstieg
  • 1250 HM im im Abstieg

Eindrücke zur Tour sowie Streckenverlauf und Höhenprofil auf der Internetseite: https://www.dolomitisenzaconfini.eu/deutsch/touren/ zu finden (Etappen: Tag 1 – Tag 4).

Ausrüstung

  • Bergschuhe
  • Rucksack 30-40l
  • Wetterschutz (Jacke, ggf. Überhose)
  • Wärmeschicht (z.B. Fleecejacke)
  • Handschuhe, Mütze
  • Sonnenschutz (Sonnebrille, Sonnencreme)
  • Trinkflasche/-blase (mind. 2l, besser 3l)
  • Stirnlampe
  • Klettergurt
  • Klettersteigset (mit Bandfalldämpfer, Rückrufe beachten!)
  • kurze Rastschlinge mit HMS-Karabiner (60cm)
  • Klettersteighandschuhe (optional)
  • kleiner Schlafsack (Hüttenschlafsack nicht ausreichend!)
  • Kopfkissenbezug
  • Waschzeug
  • Wechselwäsche
  • Mikrofaserhandtuch
  • ausreichend Bargeld
  • DAV-Ausweis
  • Erste Hilfe-Set (je 2 Teilnehmer)
  • Biwaksack (je 2 Teilnehmer, am Besten 2 Personen-Biwacksack)

Kosten und Übernachtung

  • 5 ÜN inkl. HP: ca. 350 € (großzügig kalkuliert, eher etwas günstiger)
  • Organisationsgebühr: 20€/ Tag und TN = 80 €
  • Gesamtkosten: 430 € p.P.

Die Hütten wurden bereits gebucht. Da diese in diesem Zeitraum teilweise sehr stark frequentiert sind, ist nicht auf allen Hütten die ÜN im Zimmer möglich. Es wird ÜN im Lager und im Zimmer geben.

Die Anreise ist individuell zu organisieren. Evtl. können im Vorfeld Fahrgemeinschaften gebildet werden

Teilnehmerzahl

Da es sich um eine Führungstour handelt können bei dieser Klettersteigtour bis zum Schwierigkeitsgrad D maximal 4 Teilnehmer/innen an der Tour teilnehmen.

(Orientierung an den Empfehlungen des DAV)

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Tourendetails

23.08.2022 - 28.08.2022

15:00 Uhr

Tourenkennung:
Dolomiten_ohne_Grenzen_08/2022
Treffpunkt:
Parkplatz Refugio Lunelli
Dauer:
0 h
Kilometer:
insgesamt ca. 35km
Höhenmeter:
max. 1600HM/Tag
Kondition:
Schwer (>1500 HM/Tag)
Technik:
Für Fortgeschrittene (Technik wird beherrscht)

Dieser Spruch begleitet mich: Doch ich segne jeden, der seine Hoffnung auf mich, den HERRN, setzt und mir ganz vertraut. Die Bibel: Jeremia 17,7 Meine Hoffnung und meine Freude, meine...